{"id":25,"date":"2016-03-27T11:25:44","date_gmt":"2016-03-27T11:25:44","guid":{"rendered":"https:\/\/rv-falke.de\/?page_id=25"},"modified":"2016-03-27T12:23:10","modified_gmt":"2016-03-27T12:23:10","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rv-falke.de\/index.php\/chronik\/","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"\n<!-- ngfb schema image for pinterest pin it button -->\n<div class=\"ngfb-schema-image-for-pinterest\" style=\"display:none;\">\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/rv-falke.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/header-545x400.jpg\" width=\"0\" height=\"0\" style=\"width:0;height:0;\" data-pin-description=\"Vereinschronik des Radsportvereins &bdquo;Falke&ldquo; Lebach 1900 e.V. Der 1. April 1900 war der Gr&uuml;ndungstag des &bdquo;Radfahrervereins Lebach&ldquo;, zu dem sich 15 Lebacher B&uuml;rger, meist Gesch&auml;ftsleute, zusammenfanden. Die zehn Paragraphen umfassende Satzung...\" alt=\"\"\/>\n<\/div><!-- .ngfb-schema-image-for-pinterest -->\n\n<p><a href=\"https:\/\/rv-falke.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/header.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7 size-large\" src=\"https:\/\/rv-falke.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/header-1024x751.jpg\" alt=\"header\" width=\"800\" height=\"587\" srcset=\"https:\/\/rv-falke.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/header-1024x751.jpg 1024w, https:\/\/rv-falke.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/header-300x220.jpg 300w, https:\/\/rv-falke.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/header-545x400.jpg 545w, https:\/\/rv-falke.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/header-800x587.jpg 800w, https:\/\/rv-falke.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/header.jpg 1300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Vereinschronik des Radsportvereins \u201eFalke\u201c Lebach 1900 e.V.<\/h3>\n<p>Der 1. April 1900 war der Gr\u00fcndungstag des \u201eRadfahrervereins Lebach\u201c, zu dem sich 15 Lebacher B\u00fcrger, meist Gesch\u00e4ftsleute, zusammenfanden.<\/p>\n<p>Die zehn Paragraphen umfassende Satzung unterzeichneten die Herren:<\/p>\n<p>Matthias Britz, Loni Friedrichs, Nikolaus Schaidt, Ludwig Klein, Nicolaus Riehm, Peter Kettenhofen, Wilhelm Britz, Hermann Weber, Heinrich Serf, Jakob Sch\u00e4fer, Peter Boullay, Fr. Schuh, J.B. Joh\u00e4ntgen, Hary Sp\u00f6rle und Paul Schl\u00e4rb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unter dem Namen \u201eRadfahrerverein Lebach\u201c besteht seit dem 01.04.1900 eine Vereinigung, welche den Zweck hat, den Radsport zu pflegen, zu f\u00f6rdern und seinen Mitgliedern Gelegenheit zu gemeinsamen Ausfahrten und Versammlungen zu geben. Als Aufnahmegeb\u00fchr waren zwei Mark zu entrichten, der monatliche Beitrag betrug 50 Pfg. Wenig ist aus dieser Gr\u00fcnderzeit bekannt, mehr schon aus der Zeit der Neugr\u00fcndung mach dem 1. Weltkrieg, als das radsportliche Geschehen 1921 mit dem Eisenbahnbediensteten Willi Hell als Pr\u00e4sident wieder auflebte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bunte Rennfahrer- und Radfahrerfeste, verbunden mit den damals beliebten \u201eKorsofahrten\u201c mit den Vereinsfahnen wurden \u00fcberall durchgef\u00fchrt. Erfolgreiche Rennfahrer waren zu dieser Zeit Josef Resch, genannt Resch Sepp, und Fritz Klein. Letzterer nahm 1922 bis 1925 viermal an der \u201eSaarlandrundfahrt\u201c teil und konnte sich jeweils unter den besten zehn Fahrer plazieren. H\u00f6hepunkt seiner Karriere und damit auch ein erster H\u00f6hepunkt f\u00fcr den Lebacher Verein war ein Internationales Zwei-Etappenrennen, welches 1923 in Saarbr\u00fccken gestartet wurde und durch Elsa\u00df Lothringen f\u00fchrte. Klein belegte hier einen beachtlichen f\u00fcnften Platz. Der Resch Sepp war fortan bis zu seinem Tode sehr eng mit dem Radsport verbunden und somit auch ein Garant f\u00fcr die sp\u00e4teren Erfolge des Radfahrervereines Lebach, der sich mittlerweile den Namen \u201eFalke\u201c zugelegt hatte.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Die \u00c4ra von Egon Thiry, Hermann Messinger, Theo Heinrich und Lothar Schmidt<\/h3>\n<p>Mitte der drei\u00dfiger Jahre tauchten neue Namen im Verein als Rennfahrer auf. Vorab ist hier der Name Egon Thiry zu nennen, \u00fcber den sp\u00e4ter noch mehr zu berichten ist. Im Jahre 1937 wurde auch erstmalig der Name Herrmann Messinger erw\u00e4hnt, der aus dem Lebacher Stadtteil Eidenborn (Zollstock) stammte. Im gleichen Zusammenhang ist auch der Rennfahrer Hans Bastuck aus Lebach zu nennen, der vor Kriegsausbruch Deutscher Jugendmeister im Stra\u00dfenfahren wurde und im Krieg gefallen war. Die n\u00e4chsten Erfolge des Vereins stellten sich vor dem zweiten Weltkrieg ein, als die Sterne von Egon Thiry und Herrmann Messinger zu leuchten begannen. Mehrfach gewannen sie (Egon Thiry und Hermann Messinger) nationale und internationale Rennen. Einer der ganz gro\u00dfen H\u00f6hepunkte ihrer Karriere war eine Mehretappenfahrt in Afrika, die die beiden als Partner auf dem siebenten Platz beendeten. Sieger wurden damals die Radsportidole Gino Barteli und Fausto Coppi. Thiry, der \u00fcber 60 Rennen gewann, startete 1938 als 19-j\u00e4hriger bei dem international besetzten Rennen \u201eRund um Stuttgart\u201c und war als viertplazierter bester Deutscher. Messinger startete bis vor wenigen Jahren als Senior mit gro\u00dfem Erfolg f\u00fcr den \u201eSV 09\u201c Fraulautern.<\/p>\n<p>Wie stark die Lebacher Fahrer besonders nach dem zweiten Weltkrieg auftrumpften, ist an einem Beispiel bewiesen:<\/p>\n<p>1949, am 21. August demonstrierten Sie ihre im Saarland f\u00fchrende Stellung bei der Saarl\u00e4ndischen Vierer-Mannschaftsmeisterschaft in F\u00fcrstenhausen. In der Besetzung Messinger, Thiry, Heinrich und Riehm gewannen sie \u00fcberlegen den Titel vor Klarenthal und Saarbr\u00fccken. Den vierten Platz schaffte sogar noch Lebach\u2019s zweite Vertretung, die in der Besetzung Neu, Sch\u00e4fer, Schmidt und Gro\u00df fuhr. So gab es damals im Saarland neben den reinen Jugendklassen und Amateurklassen, die Klasse der sogenannten \u201eUnabh\u00e4ngigen\u201c (auf franz\u00f6sisch: \u201eIndependent\u201c)<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu den damals noch strengen Amateurregeln hatten die \u201eUnabh\u00e4ngigen\u201c einen Firmenvertrag (mit Gestellung der Rennr\u00e4der etc.), erhielten finanzielle Zuweisungen dieser Firmen und durften Geldpreise bei Radrennen entgegennehmen. Es waren die sozusagen die Elitefahrer im Saarl\u00e4ndischen Radsport.<\/p>\n<p>Dieser Klasse geh\u00f6rten im Saarland ca. 40 &#8211; 50 Fahrer an. Die Vertr\u00e4ge mit den saarl. Spitzenfahrern &#8211; zu denen der Lebacher Verein ca. 5 &#8211; 8 Fahrer stellte &#8211; wurden anf\u00e4nglich mit franz\u00f6sichen Fahrradherstellern geschlossen, sp\u00e4ter kamen auch saarl\u00e4ndische Firmen hinzu.<\/p>\n<p>Viele Saarl\u00e4nder fuhren Radrennen in Frankreich, vornehmlich in den St\u00e4dten Merlebach, Nancy, Metz, Stra\u00dfburg usw., wobei Herrmann Messinger wiederholt in den franz\u00f6sichen Zeitungen als \u201eZukunftsfahrer\u201c bezeichnet wurde. Ebenso nahmen viele franz\u00f6sische Spitzenfahrer an saarl\u00e4ndischen Rennen teil.<\/p>\n<p>Wie schnell man in Lebach eine erfolgreiche Fahrertruppe aufgestellt hatte, zeigte sich bereits 1949. In der Besetzung Herrmann Messinger, Egon Thiry und Theo Heinrich gewannen die Lebacher \u00fcberlegen bei der \u201eSaarl\u00e4ndischen Meisterschaft in F\u00fcrstenhausen\u201c den Titel des Landesmeisters der \u201eUnabh\u00e4ngigen\u201c.<\/p>\n<p>Im \u201eGro\u00dfen Schlo\u00dfpreis von J\u00e4gersburg\u201c belegten die Lebacher Fahrer in der Reihenfolge Lothar Schmidt, Herrmann Messinger, Theo Heinrich und Egon Thiry die ersten vier Pl\u00e4tze.<\/p>\n<p>So nahmen z.B. an der \u201e10. Saarland-Rundfahrt\u201c, besetzt mit ca. 80 Berufsfahrern und Unabh\u00e4ngigen, auch 5 Fahrer aus Lebach teil (E. Thiry, H. Messinger, L. Schmidt, T. Heinrich u. H. Sch\u00e4fer)<\/p>\n<p>Das Rennen ging \u00fcber eine Distanz von 240 Kilometer. Unter der \u00dcberschrift im Sportteil der Saarbr\u00fccker Zeitung vom 08. 09. 1949 wird der gro\u00dfartige Erfolg von Egon Thiry betitelt: \u201eDer Lebacher Thiry fuhr wie der Teufel\u201c.<\/p>\n<p>Beim \u201eGro\u00dfen Preis der Kaufleute von Mosel und Saar\u201c \u00fcber die Distanz von 240 km belegte Thiry einen hervorragenden 2. Platz. Das Rennen, bestetzt mit ca. 130 Elite-Fahrern aus dem Saarland und aus Ostfrankreich wurde in 2 Halbetappen ausgefahren. Den 10. Platz belegte Theo Heinrich als zweitbester Saarl\u00e4nder. Diese Leistung von T. Heinrich ist deshalb so hoch zu bewerten, weil er bereits mit 18 Jahren diesen hervorragenden Platz belegte.<\/p>\n<p>Mehr als 60 nationale und Interneationale Siege konnte E. Thiry w\u00e4hrend seiner langj\u00e4hrigen Karriere verbuchen.<\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Erfolgsserie konnte H. Messinger erzielen. U. a. gewann er 15 saarl\u00e4ndische Meistertitel.<\/p>\n<p>Im Jahre 1950 beendeten E. Thiry, H. Messinger und Co. Ihre Laufbahn, wobei zu erw\u00e4hnen ist, da\u00df H. Messinger einige Jahre sp\u00e4ter wieder eine stolze Erfolgsserie als Seniorenfahrer vorweisen konnte.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Die gro\u00dfe Zeit von Heini Sch\u00e4fer und J\u00fcrgen Markus\u00a0in den 50er<\/h3>\n<p>Heini Sch\u00e4fers gro\u00dfe Zeit begann 1951 mit dem Gewinn der Saarlandmeisterschaft, Mit Siegen in Zweibr\u00fccken (\u201eGro\u00dfer Rosenpreis\u201c), dem Erfolg beim international besetzten Rennen Saarlouis &#8211; Metz und guten Plazierungen beim Luxemburger F\u00fcnf-Etappen-Rennen. Sie setzten sich fort mit dem Gewinn des sogenannten Bergmannrennens in Volklingen (1952 und 1954) und einem hervorragenden f\u00fcnften Platz beim internationalen Stra\u00dfenrennen in Kassel, das als Vorlauf f\u00fcr die VM in Lugano gewertet wurde. Sch\u00e4fer war bester Deutscher, nahm in Lugano wie auch in den folgenden Jahren in Rom und Solingen an Welt-Titelk\u00e4mpfen teil. Als Sch\u00e4fers gro\u00dfe Karriere begann, stand schon ein Nachfolger auf dem Sprung: 1951, als Sch\u00e4fer punktbester saarl\u00e4ndischer Fahrer war, sicherte sich J\u00fcrgen Markus, damals 17 Jahre alt, die saarl\u00e4ndische Jugendmeisterschaft. Er Entwickelte sich dann als aktiver Amateur zum bisher erfolgreichsten saarl\u00e4ndischen Fahrer, gewann sechs Jahre hintereinander (1956 &#8211; 1961) die Landesmeisterschaft, stand schon 1954 als Zwanzigj\u00e4hriger zusammen mit G\u00fcnter Debusmann, Josef Rupp, Lothar Friedrich, Heini Ruffenach, Willi Schwegel und seinem Lebacher Mannschaftskameraden Heini Sch\u00e4fer im WM Aufgebot f\u00fcr Solingen.<\/p>\n<p>Einer der gr\u00f6\u00dften Triumphe f\u00fcr Markus war der zweimalige Gewinn des gro\u00dfen Rechtsrheinischen Stra\u00dfenpreises (1956 und 1957), einer traditionellen Fernfahrt \u00fcber 165 km, durch das Bergische Land mit Start und Ziel in K\u00f6ln. Ein Zitat aus dem bekannten K\u00f6lner Stadtanzeiger unter der \u00dcberschrift \u201eAlle K\u00f6lner sahen rot &#8211; nur Markus nicht\u201c: Wir erlaubten uns, vor dem Start zum Gro\u00dfen Rechtsrheinischen Stra\u00dfenpreis die K\u00f6lner auf einen Gegner aufmerksam zu machen, der im roten Trikot abseits am Wege stand: J\u00fcrgen Markus. Was nutzt eine Warnung, wenn das K\u00f6nnen der Gewarnten nicht ausreicht, um ihr zu begegnen? Weiter hei\u00dft es: Mit J\u00fcrgen Markus reihte sich ein weiterer Saarl\u00e4nder in die Siegerliste des Rennens ein. Denn G\u00fcnter Debusmann, der inzwischen Profi geworden war, gewann bereits 1954 das Rennen vor seinem Landsmann Heini Sch\u00e4fer, der diesmal als Siebter ebenfalls \u00fcberzeugte.<\/p>\n<p>Lebach war zu einem Schwerpunkt der radsportlichen T\u00e4tigkeit an der Saar geworden, der Verein zu einem der st\u00e4rksten \u00fcberhaupt. Im Zusammenwirken aller Kr\u00e4fte waren die Lebacher \u201eFalken\u201c auch in der Lage, viele kleinere, gro\u00dfe und sehr gro\u00dfe Rennen zu organisieren und Anerkennung in der gesamten deutschen Radsportwelt zu finden.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Die 60er und 70er: Gro\u00dfe Namen im Radsport und der RV Falke ist dabei<\/h3>\n<p>H\u00f6hepunkte im Leben des Vereins waren die Durchf\u00fchrung der Deutschen Jugendmeisterschaft 1958 (Sieger war G\u00fcnter Schulz, Schweinfurt), der Deutschen Meisterschaft der Berufsfahrer 1959 (Sieger war Hans Junkermann, Krefeld) und der Deutschen Stra\u00dfenmeisterschaft der Amateure im Juli 1967. Ein besonderer Erfolg wurde das Rennen der Berufsfahrer 1959, als damals so bekannte Fahrer wir Klaus Bugdahl (Berlin), Hans Jaroszewicz (Berlin), Winfried Ommer (Bielefeld), Reiner Pommer (Ha\u00dffurt), G\u00fcnter Ziegler (Schweinfurt), Friehelm Fischerkeller (K\u00f6ln), Franz Reitz (Wiesbaden) Horst T\u00fcller (Wuppertal) und an ihrer Spitze der sp\u00e4tere Sieger, der Krefelder Hans Junkermann um nationalen Lorbeer k\u00e4mpften.<\/p>\n<p>Anfangs der 60er Jahre schien sich mit Karlheinz Weber ein neues Talent den Weg nach oben zu erk\u00e4mpfen und in die Fu\u00dfstapfen eines Thiry, Mesinger, Sch\u00e4fer oder Markus treten zu k\u00f6nnen. Doch Weber mu\u00dfte schon kurz nach seiner ersten Landesmeisterschaft den Radsport wegen Verletzung aufgebende Jugend dr\u00e4ngte aber dennoch nach vorne, wenn auch die ganz gro\u00dfen Erfolge mit wenigen Ausnahmen ausblieben. So wurde der damals 22-j\u00e4hrige Franz-Josef Meiser 1969 Saarlandmeister der B-Jugend, Zehnter der Deutschen Meisterschaft, 1970 saarl\u00e4ndischer Jugendmeister und Sieger eines gut besetzten Rennens in Bellheim, 1971 saarl\u00e4ndischer Jugendbergmeister, Jugendmeister im Querfeldeinfahren, Vierter bei der deutschen Meisterschaft, Querfeldein-sieger eines Jugendrennens in Esslingen, Vierter der deutschen Meisterschaft im Stra\u00dfenfahren, Sieger in Dippach (Luxemburg), ein Jahr sp\u00e4ter saarl\u00e4ndischer Bergmeister und zweiter der Saarland-Rundfahrt der C-Klasse. Klaus Resch (21), Enkel des Gr\u00fcndungsmitgliedes Josef Resch, war stets auf den vorderen Pl\u00e4tzen, wie beim Gro\u00dfen Preis von Fraulautern und Homburg zu finden, wo er jeweils Dritter der C-Klasse wurde. Eines der gr\u00f6\u00dften Talente der letzten Jahre, Roland Gatz, verlie\u00df 1975 den Lebacher Verein in Richtung Saarbr\u00fccken. Er gewann f\u00fcr die Lebacher Falken mehrere Saarlandmeisterschaften im Berg-, Stra\u00dfen-, Querfeldein- und Bahnfahren. Die neue Jugendmannschaft trug jetzt alle Hoffnungen: Bei der Saarlandmeisterschaft am 07. September in Fraulautern wurde der Vierer Dritter in der Besetzung Kasper, Scherf, Herrmann und Sch\u00f6pp.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Neuausrichtung in den 80er und 90er Jahren mit vielen neuen Talenten und erfahrenen Trainern<\/h3>\n<p>Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre konnte der Verein unter der fachkundigen Anleitung von J\u00fcrgen Markus und Karlheinz Weber ein neues Rennteam aufbauen. Unter den Fahrern wie Joachim Birkenbach, Dirk Scherf, Sandro Lovisia, Roland Schneider (Landesmeister-Junioren 1985 Bergzeitfahren) Markus Simon, Toni Asaro, Klaus Resch, Marc M\u00fcllers, J\u00fcrgen Klein, Thomas Fabing, Andras Merl, Stefan Maurer und Christian Irsch tat sich ein Talent besonders hervor: Sascha Wallscheid.<\/p>\n<p>Er wurde im Laufe seiner sportlichen Karriere in verschiedenen Disziplinen insgesamt 30mal Saarlandmeister, 2mal Deutscher Meister und 2mal Europacup Sieger. H\u00f6hepunkt seiner Laufbahn wart sicherlich der Gewinn der Bronzemedaille bei der WM 1985 im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.<\/p>\n<p>Im gleichen Jahr konnten auch andere Lebacher Fahrer beachtliche Erfolge erzielen. Joachim Birkenbach trug sich in die Siegerliste des Gro\u00dfen Preises von Heltersberg ein und der Stra\u00dfenvierer, der ausschlie\u00dflich als Lebacher \u201eFalken\u201c bestand, erreichte einen ausgezeichneten dritten Platz. Die vier Fahrer waren Joachim Birkenbach, Dirk Scherf, Roland Schneider und Toni Asaro.<\/p>\n<p>Ein Novum in der Vereinsgeschichte ergab sich 1985, als Annegret Scherf als erste Frau die Farben der RV Falke Lebach im Rennsport vertrat. Sie wurde mehrmals Vize-Saarland-Meisterin und wurde vom Saarl\u00e4ndischen Radfahrerbund zur Deutschen Meisterschaft in Losheim nominiert. Sie konnte sich bei einer Konkurs von 80 Fahrerinnen unter den 20 Besten behaupten.<\/p>\n<p>Zu diesem starken Team stie\u00dfen in den folgenden Jahren weitere Fahrer wie Frank Schnur, Patrick Zenner, Pascal M\u00fcller und Thorsten Resch, der als Urenkel des Gr\u00fcndungsmitgliedes Josef Resch mittlerweile die Rennfahrertradition der Familie Resch in der vierten Generation beim RV Falke vertritt. In den vergangen Jahren ist es ihm gelungen, an die Erfolge seiner Familie anzukn\u00fcpfen: 1994 2. Platz Sch\u00fcler Stra\u00dfe, 1995 Landesmeister Jugend Stra\u00dfe, 1996 Landesmeister Jugend Berg und Stra\u00dfe, 2. Platz Einzelzeitfahren Stra\u00dfe, 1997 Landesmeister Junioren Stra\u00dfe, 1998 Landesmeister Junioren Stra\u00dfe und Cross.<\/p>\n<p>Einige Jahre vor ihm machte Pascal M\u00fcller von sich reden, als er in den Jahren 1988 bis 1991 5 Landesmeistertitel und 2 zweite Pl\u00e4tze auf Landesebene erreichen konnte. Zu diesen erfolgen trugen 1988 auch Marc M\u00fcllers und Thomas Fabing bei, die bei den Landesmeisterschaften der Junioren auf der Stra\u00dfe den zweiten und dritten Platz belegten. Sie mussten sich damals nur dem sp\u00e4teren Weltmeister und Olympiasieger im Bahnvierer Andreas Walzer geschlagen geben. Ein Jahr sp\u00e4ter wiederholte Sandro Lovisa diesen Erfolg, als er ebenfalls in der Juniorenklasse den Titel des Vizemeisters erreichen konnte.<\/p>\n<p>Im gleichen Jahr wurde er auch mit seinem Vereinskameraden Markus Simon und zwei Fahrern aus Bexbach und Ottweiler Landesmeister im Vierer-Mannschaftszeitfahren. Sandro war auch irgendwann einmal Saarlandmeister im Bergzeitfahren. Auf diesen Erfolg aufbauend wurde ein neues Rennteam mit J\u00fcrgen Jochum, Boris Odendahl, J\u00f6rg Sengewald, Mike Schmittner und Mark Eberhard in der Amateurklasse aufgebaut. Herausragend ist hierbei der zweite Platz von Mark Eberhardt bei den Deutschen Meisterschaften im Radcross im Jahre 1999.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Ein neues Jahrtausend und der Verein am Scheideweg?<\/h3>\n<p>In der j\u00fcngsten Vergangenheit tr\u00e4gt auch die gute Jugendarbeit des Vereins wieder Fr\u00fcchte. Die Nachwuchsfahrer Sebastian L\u00f6w, Michael Gubenko und Boris Eisenbarth lassen auf weitere Jahre erfolgreichen Radsportes in Lebach hoffen. Dies best\u00e4tigt auch der Titel des Saarlandmeisters im Bergzeitfahren und der zweite Platz der Landesmeisterschaft auf der Stra\u00dfe von Sebastian L\u00f6w.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurde und wird in Lebach nicht nur der Leistungssport unterst\u00fctzt. Im \u00e4ltesten Sport treibenden Verein von Lebach ist auch Platz f\u00fcr Breitensportler. Hierzu geh\u00f6ren auch die Ausrichtung von je drei Radtourenfahrten und drei Permanenten. Bemerkenswert sind die Leistungen von Willi Fellenzer, der mit 76 Jahren \u00e4ltestes aktives Vereinsmitglied ist.<\/p>\n<p>Aber auch hinsichtlich der in Lebach durchgef\u00fchrten Radsportveranstaltungen zeigte der Verein durchaus angemessene Qualit\u00e4ten. Bis heute f\u00fchrten die Falken j\u00e4hrlich ein Radrennen durch, das innerhalb der Bundesrepublik, Frankreichs, Luxemburgs und Belgiens gro\u00dfen Anklang findet. H\u00f6hepunkte waren diesbez\u00fcglich die Rennveranstaltungen von 1988, bei der es um wertvolle Punkte in der Vitamalz-Wertung, aber insbesondere um die Qualifikation in Seoul ging.<\/p>\n<p>Der jetzige Vorstand wird sich weiterhin f\u00fcr die erfolgreiche Fortsetzung der Jugendarbeit und die Durchf\u00fchrung der j\u00e4hrlichen Radsportveranstaltung einsetzen. Daneben soll allen, die Leistungs- und breitensportlich aktiv Radfahren wollen, ein aktives Umfeld geboten werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n<!-- NgfbSharing::get_buttons content filter skipped: buttons_on_index not enabled -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vereinschronik des Radsportvereins \u201eFalke\u201c Lebach 1900 e.V. Der 1. April 1900 war der Gr\u00fcndungstag des \u201eRadfahrervereins Lebach\u201c, zu dem sich<br \/>\n<!-- NgfbSharing::get_buttons excerpt filter skipped: buttons_on_index not enabled --><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"class_list":["post-25","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rv-falke.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/25","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rv-falke.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/rv-falke.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rv-falke.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rv-falke.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/rv-falke.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/25\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37,"href":"https:\/\/rv-falke.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/25\/revisions\/37"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rv-falke.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}